EDV Technik Glossar
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APN
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APN
steht für die Abkürzung von Access Point Name. Der APN definiert den Zugangspunkt um mobil im Internet surfen zu können. Jeder Mobilfunkbetreiber hat sein eigenes APN-Profil. Die APN-Daten müssen in der Verbindungssoftware passend zum Mobilfunknetz eingetragen werden.
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ARF
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ARF Advanced Routing and Forwarding
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Immer mehr geschäftliche Anwendungen wie Telefonie, Fernwartung oder ähnliche nutzen die Vorteile der IP-Netze. Etliche Hersteller bieten durch Router-Virtualisierung (auch: Advanced Routing and Forwarding – ARF) eine elegante Möglichkeit, alle IP-Anwendungen über einen zentralen Router zu führen und dabei die verschiedenen Kommunikationskanäle sicher voneinander abzugrenzen.
Weite Verbreitung und leichte Administration der IP-Netze führen zum einen dazu, dass
Anwendungen mit bisher eigenen Netzen wie die Telefonie nun auch das IP-Netz als technische
Plattform nutzen (Voice over IP –
VoIP
). Darüber hinaus entstehen in IP-Netzen aber auch neue
Anwendungen, wie zum Beispiel der Informationsaustausch zwischen Managementinformationssystemen
(MIS), die Steuerung von Heizungs- und Klimaanlagen (Facility-Management) oder das Update von Spots
in Werbe-Terminals. Diese Infrastrukturen, in denen alle Anwendungen über ein Netz realisiert sind,
bezeichnet man auch als „All-IP-Netze“.
Bisher werden die Möglichkeiten der All-IP-Netze jedoch nicht konsequent ausgereizt. Denn dies
bedeutet beispielsweise auch, firmenexternen Kommunikationsteilnehmern einen Zugang zum LAN
(Intranet) einzurichten, was aus Sicherheitsgründen in vielen Fällen nicht gewünscht ist. Advanced
Routing and Forwarding hingegen stellt alle Möglichkeiten zur sicheren Realisierung von
All-IP-Netzen über einen einzigen zentralen Router bereit. Das Kernstück des ARF ist dabei die
Fähigkeit, für unterschiedliche Anwendungen jeweils einen separaten IP-Kontext einzurichten. Jeder
IP-Kontext lässt sich wie ein eigenes Netz – zum Beispiel mit DHCP- und DNS-Server – konfigurieren
und gegen alle anderen Netze abschirmen. Auf diese Weise kann die Administration mehrere externe
Teilnehmer mit unterschiedlichen Anforderungen in das firmeninterne IP-Netz einbinden, ohne ihnen
einen Zugang zum eigenen Intranet einzuräumen. Damit entfällt der Bedarf für separate
Kommunikationsnetze, die Wartung und Konfiguration erfolgen zentral von einer Stelle aus. Weitere
Anwendungsmöglichkeiten dieser Technik – neben der Einbindung externer Dienstleister ins eigene
Netzt – sind beispielsweise
WLAN
-Gastzugänge für Kunden und Besucher, die Trennung von privatem und
geschäftlichen IP-Netz in Home-Offices oder die gemeinsame Nutzung von Internetzugängen in
Büroumgebungen mit unterschiedlichen Firmen.
Wie funktioniert ARF?
Das Advanced Routing and Forwarding besteht aus folgenden Einzelaspekten:
Im Router lassen sich mehrere IP-Netze definieren,
die einzelnen IP-Netze sind untereinander abgeschirmt, und
die verschiedenen IP-Netze werden getrennt geroutet.
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Broadcast
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Broadcast
(engl. für Rundfunk) in einem Computernetzwerk ist eine Nachricht, bei der Datenpakete von einem Punkt aus an alle Teilnehmer eines Netzes übertragen werden. In der Vermittlungstechnik ist ein Broadcast eine spezielle Form der Mehrpunktverbindung.
Ein Broadcast wird in einem Computernetz vorwiegend verwendet, wenn die Adresse des Empfängers der Nachricht noch unbekannt ist. Ein Beispiel dafür sind die Protokolle ARP und DHCP. Ebenso dient ein Broadcast der einfachen Übermittlung von Informationen an alle Teilnehmer eines Netzes, um im Gegensatz zum Unicast nicht dieselbe Information mehrfach übertragen zu müssen. Soll in diesem Fall eine Information nur an ausgewählte Teilnehmer gesendet werden, verwendet man Multicast-Verfahren.
Jeder Empfänger eines Broadcasts muss die Nachricht entgegennehmen und entscheiden, ob er die Nachricht verarbeiten muss. Falls der Empfänger sich als nicht zuständig erkennt, verwirft er die Nachricht stillschweigend.
Netzwerkfähige Computerspiele verwenden Broadcasts im lokalen
Netzwerk
(nicht im Internet, hier wird normalerweise ein zentraler Server verwendet), um eine Liste aller offenen Spiele zu finden, an denen der Nutzer teilnehmen kann. Bei der Verwendung des SMB-Protokolls wird ebenfalls per Broadcast versucht, Drucker- und Netzwerkfreigaben im lokalen Netzwerk zu finden.
Broadcasts gibt es auf verschiedenen Ebenen des OSI-Referenzmodells. Allen gemein ist, dass Broadcasts einer höheren Ebene auf die Ebene des verwendeten physischen Netzwerkes angepasst werden müssen. So muss z. B. ein IP-Broadcast in einem Ethernet-Netzwerk als Ethernet-Broadcast an die MAC-Adresse FF:FF:FF:FF:FF:FF versendet werden.
Ist das unterliegende Netzwerk nicht broadcast-fähig, weil es z. B. aus einer Menge von Punkt-zu-Punkt-Verbindungen besteht (z. B. das Internet), müssen die Netzknoten mittels eines Flooding-Algorithmus mit den Informationen versorgt werden.
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CAPI
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Das Common
ISDN
Application Programming Interface (
CAPI
) ist eine ISDN-konforme standardisierte Programmierschnittstelle. Mit Hilfe der CAPI-Schnittstelle kann Computer-Software für die Nutzung von ISDN bereitgestellt werden, ohne dass Kenntnisse der eingesetzten, herstellerspezifischen ISDN-Karte notwendig sind.
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CBS
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Collax Business Server
Bietet genau das, was Sie in Ihrem Unternehmen für die IT benötigen: E-Mail-, Fax-, File- und Web-Dienste, sicherer Web- und Netzwerktraffic, Backup & Benutzerverwaltung
Aliases (separate with |): collax business server
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DMS
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DMS
wird als Abkürzung für DokumentenManagementSystem genutzt.
Unter den klassischen Dokumentenmanagementsystemen im engeren Sinn sind solche Lösungen zu verstehen, die ursprünglich aus der Notwendigkeit entstanden sind, Verwaltungsfunktionen für die enorm wachsenden Dateibestände zur Verfügung zu stellen. Hierzu rechnet man dynamische Ablagesysteme zur Verwaltung des Lebenszyklus der Dokumente vor der elektronischen Archivierung.
Wesentliche Eigenschaften sind visualisierte Ordnungsstrukturen, Checkin/Checkout, Versionierung sowie datenbankgestützte Metadatenverwaltung zur Index-gestützten Dokumentensuche. So gekennzeichnete Dokumente sind über mehr Informationsfelder recherchierbar, als sie ein Dateisystem zur Verfügung stellt. Im Dateisystem kann der Anwender nur über Dateiname, ggf. Dateiendung, Größe oder Änderungsdatum suchen. Beim
Dokumentenmanagement
stehen beliebige Felder zur Verfügung wie z. B. Kundennummer, Auftragsnummer, Betreuer usw. Eine wesentliche Anwendung des Dokumentenmanagements im engeren Sinn ist die elektronische Akte, in der aus verschiedenen Quellen alle zusammengehörigen Informationen zusammengeführt werden. Geschieht dies dynamisch gesteuert durch Berechtigungen, Statusmerkmale und Auswertung der Attribute der Dokumente und Dokumentklassen, spricht man von der „virtuellen Akte“, die dynamisch zur Laufzeit als Sicht generiert wird.
Aliases (separate with |): dokumentenmanagement
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DSL
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DSL
- Digital Subscriber Line
In Deutschland ist DSL das Synonym für einen Breitband-Internet-Zugang mit der ADSL-Technik. Doch ursprünglich wurde unter dem Begriff "DSL" die Übertragungstechnik für den ISDN-Basisanschluss verstanden. Heute versteht man unter DSL verschiedene Trägerverfahren, auf die paket- oder zeilenorientierte Protokolle aufgesetzt werden können.
In den Jahren 1982 bis 1988 wurde das erste DSL-System entwickelt. Es wurde später dann zum ANSI-Standard und unter der Bezeichnung ISDN bekannt. Historisch gesehen ist ISDN das erste DSL, das sich weltweit durchgesetzt hat. Schon davor gab es bereits verschiedene Bestrebungen das Telefonnetz zu digitalisieren.
Wichtigste Anforderung an die DSL-Verfahren war, dass die bereits für Telefonie verlegten Kupferleitungen weiter verwendet werden können. Bei der Einführung einer neuen Technik sollte es vermieden werden, ein neues Leitungsnetz aufzubauen. Das wäre zu teuer und letztlich nicht praktikabel gewesen. Ursprünglich war die Verkabelung des Telefonnetzes ausschließlich für die Sprachübertragung ausgelegt. Darüber Daten zu übertragen war nie vorgesehen.
Obwohl die Bezeichnung "Digital Subscriber Line" (deutsch: Digitale Teilnehmeranschlussleitung) die Vermutung nahelegt, ist damit nicht die Leitung gemeint, sondern eine Leitung mit jeweils einem Modem an den Leitungsenden. Die Modems sorgen dafür, dass zwischen Kundenseite und Netzbetreiberseite eine ständige physikalische und logische Verbindung besteht. Bei der analogen Telefontechnik wurde stattdessen nur dann eine logische Verbindung hergestellt, wenn der Hörer abgehoben wird. DSL ist im Prinzip eine Standleitung. Wobei der Begriff "Standleitung" als solcher nicht mehr verwendet wird.
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E-Mailarchivierung
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E-Mail-Archivierung ist eine eigenständige Bezeichnung für eine langfristige, unveränderliche und sichere Aufbewahrung elektronischer Nachrichten. Grundlage dieser Archivierung sind zum einen gesetzliche Anforderungen für die lückenlose Dokumentation von steuerlich relevanten Dokumenten und zum anderen Anforderungen von Unternehmen und Privatleuten an die Verwaltung immer komplexer werdender E-Mail-Kommunikationsdaten und -prozesse.
Aliases (separate with |): e-mail-archivierung
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Firewall
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ist eine Software, die dazu dient, den Netzwerkzugriff zu beschränken, basierend auf Absender- oder Zieladresse und genutzten Diensten. Die
Firewall
überwacht den durch sie hindurch laufenden Datenverkehr und entscheidet anhand festgelegter Regeln, ob bestimmte Netzwerkpakete durchgelassen werden, oder nicht. Auf diese Weise versucht die Firewall unerlaubte Netzwerkzugriffe zu unterbinden.
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GDPDU
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Die Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (
GDPdU
) enthalten Regeln zur Aufbewahrung digitaler Unterlagen und zur Mitwirkungspflicht der Steuerpflichtigen bei Betriebsprüfungen.
Es handelt sich dabei um eine Verwaltungsanweisung des Bundesfinanzministeriums, in der dieses bestimmte Rechtsnormen aus der Abgabenordnung und dem Umsatzsteuergesetz zur digitalen Aufbewahrung von Buchhaltungen, Buchungsbelegen und Rechnungen konkretisiert.
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Hotspot
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Hot Spots sind öffentliche drahtlose Internetzugriffspunkte, die meist gegen Bezahlung für jedermann zugänglich sind. Die meisten sind im öffentlichen Raum installiert: in Restaurants, Cafés, Hotels, Krankenhäusern oder öffentlichen Plätzen (Flughäfen, Bahnhöfen usw.). Mit einem Notebook, PDA oder Mobiltelefon kann man mittels der WLAN-Technologie eine Verbindung zum Internet aufbauen.
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IP65
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Die Abkürzung IP steht laut DIN für Ingress Protection (deutsch: Schutz gegen Eindringen)
1.Ziffer = Schutzgrad für Berührungs- und Fremdkörperschutz
2.Ziffer = Schutzgrad Wasserschutz
6 = Geschützt gegen den Zugang mit einem Draht / Staubdicht
5 = Schutz gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel
Aliases (separate with |): IP-65
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IP66
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Die Abkürzung IP steht laut DIN für Ingress Protection (deutsch: Schutz gegen Eindringen)
1.Ziffer = Schutzgrad für Berührungs- und Fremdkörperschutz
2.Ziffer = Schutzgrad Wasserschutz
6 = Geschützt gegen den Zugang mit einem Draht / Staubdicht
6 = Schutz gegen starkes Strahlwasser
Aliases (separate with |): IP-66
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ISDN
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Integrated Services Digital Network (ISDN) ist ein internationaler Standard für ein digitales Telekommunikationsnetz und lässt sich sinngemäß als diensteintegrierendes digitales Netz übersetzen.
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